Baukastensysteme um Apps zu programmieren
16 Nov
Viele Menschen fragen sich, inwieweit sich Baukastensysteme lohnen, um eigene Apps zu programmieren. Die bekanntesten Baukastensysteme zum Programmieren von Apps stellen jene von Milosys und Glanzkinder dar. Während normale Programmierer, die sich auf Apps spezialisiert haben, bis zu 20.000 Euro bereits für einfache Anwendungen für Smartphone und den Tablet-PC verlangen, kosten die Baukastensysteme lediglich ein Viertel davon. Doch viele Menschen bezweifeln, dass diese etwas taugen, auch wenn Unternehmen, für die eine eigene App inzwischen so wichtig wie eine Website ist, solche Kosten ohne Probleme tragen können.
Vorgefertigte Module
Die Baukastensysteme der genannten Herstellerfirmen zeichnen sich dadurch aus, dass bestimmte Module wie eine Navigation, Mediaplayer, Bildergalerien und Informationsseiten bereits im Grundgerüst bereitgestellt werden. Nachteilhaft hieran ist allerdings, dass das Alleinstellungsmerkmal von Apps, die mit einem der Baukastensysteme programmiert wurden darunter leidet. Zwar können sich sämtliche Module in ihrem Design individuell gestalten lassen, doch erkennt man stets, welches Baukastensystem zur Programmierung verwendet wurde. Wen dies allerdings nicht stört, der kann beruhigt auf eines der Systeme zurückgreifen.
Übernahme der Endgestaltung
Gegenwärtig sieht es so aus, dass man sich mit einem eigenen Baukastensystem ohne Programmierkenntnisse eine App durch einige Mausklicks selbst erstellen kann. Aktuell übernimmt der Hersteller die Endanfertigung, was bedeutet, dass man sich die App zunächst so konfiguriert, wie man sie haben möchte und anschließend die Idee und das Konstrukt an den Dienstleister sendet, der den letzten Feinschliff tätigt. Dies erfolgt in der Regel kostenlos, bzw. ist bereits im Kaufpreis des Baukastensystems enthalten. Zukünftig wird durch ausgeklügelte Funktionen dieser Schritt überflüssig, sodass Nutzer der Systeme die Möglichkeit haben, selbst die Endherstellung ihrer App zu übernehmen. Vorteilhaft ist für sie, dass der jeweilige Dienstleister so keinen Einblick in ihre Appstruktur erhält. Dies ist wichtig, möchte man bestimmte Unternehmensgeheimnisse nicht preisgeben.
Auf vorgefertigte Systeme zurückgreifen
Die Wahl, ob man sich einen Entwickler zur Programmierung von Apps heranzieht, oder auf die Baukastensysteme zurückgreift, ist auch immer davon abhängig, welcher Tätigkeit das jeweilige Unternehmen nachgeht bzw. in welcher Branche es tätig ist. Gerade Dienstleistungsbranchen können beruhigt auf die Baukasten-Apps zurückgreifen, da die Grundstruktur der jeweiligen Anbieter bezüglich ihrer geplanten Anwendung stets die gleiche ist. Ein Beispiel hierfür stellen etwa die Apps der Mietwagenunternehmen dar, die allesamt ähnliche Funktionen aufweisen. Dies betrifft auch Gutschein-Portale oder Versicherer und Stromanbieter. Wer allerdings eine App aus reinen Marketingzwecken einsetzt, etwa über die Anwendung versucht, dem Kunden einen Einblick in die industriell hergestellten Produkte zu gewähren, sollte aufgrund des hohen Maßes an Individualität, das damit einher geht, auf einen professionellen Programmierer zurückgreifen – zumindest im Regelfall. Privatanwender können jederzeit beruhigt auf Baukastensysteme zurückgreifen, da bei ihnen ein professionelles Bild oder gezielte Marketingmaßnahmen, die durch die App gefördert werden, nicht im Vordergrund stehen.
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